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Lob

"...Ihre Aussagen und Interpretationen sind authentisch und daher ganz einfach glaubwürdig... 25 Künstler mit profilstarkem, manchmal knirschendem Charme, aber immer kosmopolitischer Weitsicht."

(Gabriele Müller-Trimbusch, Sozialbürgermeisterin der Stadt Stuttgart)

"...Unterstützen auch Sie die vorbildliche Arbeit der Wilden Bühne..."

(Richard v. Weizsäcker, Altbundespräsident)


"...Hervorragendes Beispiel für eine gelungene und wirklichkeitsnahe Suchtprophylaxe..."

(Helga Solinger, Sozialministerin von B.W. 1992 - 1996)



Hörfunkbeiträge
Hörfunkbeitrag von Larissa Berner

Ein Hörfunkbeitrag über die Wilde Bühne e.V.
von Larissa Berner, Universität Tübingen
Anmoderation: Thomas de Filippi, Universität Tübingen



Presseartikel
Mit „Drucksache“ gegen Drogenzurück


Suchtprävention am Vaihinger Friedrich-Abel-Gymnasium

Vaihingen(my) – Das Programm der Schulen zur Suchtprävention in der Klassenstufe 7 ist vielfältig. Aufklärung und Information stehen an erster Stelle. Aber weil das Suchtproblem auch eine emotionale Seite hat, sollte diese ebenso in den Blick genommen werden. Deshalb gastierte die „Wilde Bühne Stuttgart e.V.“ in dieser Woche zum wiederholten Male am Friedrich-Abel-Gymnasium. Hier spielen ehemalige Drogenabhängige Theater und präsentieren den Heranwachsenden selbst entworfene Stücke, über die im Anschluss an die Vorstellung im Klassenverband und unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit den Darstellern gesprochen werden kann.
„Drucksache“ – so lautet der Titel des Stücks, das die „Wilde Bühne“ in diesem Jahr nach Vaihingen mitgebracht hatte. Es zeigte in zahlreichen Bildern die Gruppensituation von sieben Jugendlichen auf. Sechs von ihnen finden sich plötzlich im Kellerraum ihrer Schule wieder, weil eine ihrer Mitschülerinnen sie dort aus Rache eingesperrt hat, wie sich nach und nach herausstellt. Immer deutlicher zeichnet sich vor dem Zuschauer ab, wie es dazu kommen konnte. Denn dass, „an unserer Schule alles in Ordnungs ist“, glaubt letztlich nur der Rektor.
Die betroffenen Schüler wissen es besser. Die Kinder „aus gutem Hause“ sind nämlich gar nicht so vorbildlich, wie alle Erwachsenen glauben wollen: … Und sie lassen ihre Aggressionen an anderen aus, vor allem an Jessy, der Außenseiterin und Verliererin, eben jener Mitschülerin, die ihre Peiniger in den Keller gesperrt hat. Sie ist es leid, die Lachnummer für andere zu sein, klein gemacht, ausgegrenzt und beschimpft zu werden. Auf den ersten Blick geht es hier nicht um die Problematik einer Suchtgefährdung. Aber wenn die Schauspieler der „Wilden Bühne“ an die Schulen kommen, wollen sie gemeinsam mit ihrem Publikum nach Antworten suchen, um stark zu werden für den Alltag. Das wird vor allem in den anschließenden Gesprächen deutlich, die ohne Anwesenheit eines Lehrers in den Klassenzimmern stattfinden. Hier können die ehemals Abhängigen etwas von sich persönlich weitergeben und über ihren eigenen beschwerlichen Weg berichten.
„Wir haben mit diesem Konzept gute Erfahrungen gemacht“, weiß Suchtpräventionslehrerin Gisela Lemberger. „Deshalb sind wir froh, dass der Elternbeirat jedes Jahr erneut bereit ist, einen großen Teil der Kosten zu übernehmen.“

 
 
Wilde Bühne         Ostendstr. 106a         70188 Stuttgart        Telefon: 0711 / 46 60 60         Telefax: 0711 / 46 60 70
    E-Mail: info@wilde-buehne.de
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